Es rieselt Schnee auf dein Haupt

Vor kurzem war es noch Laub

Die Zeit rast an dir vorbei

Und bald ist schon wieder Mai

 

Was ist mit dir geschehen

Ist es, weil die Dinge vergehen

Weil du glaubst, deine Ziele zu verfehlen

Weil du weisst, niemand wird deine Worte je verstehen?

 

Es war Oktober als es begann

Als der Klang deines Lachens durch die Türen drang

Doch irgendwie war es bald vorbei

Über weite Frühlingswiesen hallte ein erstickter Schrei

 

Vielleicht ist es zu grosser Schmerz über den Verlust

Irgendwie hast du von diesem Ende gewusst

Sehnst dich zurück zur damaligen Zeit

Während dein Körper im hier und jetzt verweilt

 
 
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Es ist ein Fenster an meinem Haus

Du guckst rein und ich guck raus

Du kannst kommen falls du dich traust

Und nicht in meinen Keller schaust

 

Denn Geheimnisse hab ich auch vor dir

Siehst du die verschlossene Tür?

Niemand wird den Schlüssel drehn

Oder gar dahinter sehn

 

Und unter dem Dach siehst du mein Bett

Eins derer, in denen man gern in Schlaf fällt

Bezogen und umgeben von violettem Samt

Erzählt dir Geschichten von fernem Land

 

Und durch die Fenster fällt sanftes Licht

Das sich schimmernd in der Scheibe bricht

Oder du guckst in des Kamins lodernde Flammen

Nur ich und du; ja – wir zusammen

 

Oder, solltest du bleiben bis in die Nacht

Können wir betrachten, wer sie bewacht

Ein Wächter, der am Himmelszelt trohnt

Betrachten wir den leichten Schimmer vom Mond

 

Ja, während leise Musik im Hintergrund spielt

Ich stelle mir vor, wie es wäre, wenn du meine Hand hieltst

Wie es wäre, wenn du in tiefen Schlaf fielst

Neben mir

 

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Ich weiß noch...

 

Als wir uns das erste mal sahen

Hieltest du mich sanft im Arm

Ich weiß noch, wie verliebt wir waren

Tief im innern war uns immer warm

 

Doch klingt es nur noch wie ein Märchen

Und langsam wird es kalt

Nun verstummen selbst die Lerchen

- Der Winter erreicht dich bald -

 
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